Minimalismus

 

06.11.2010

Datensicherung leicht gemacht

Von , Nürnberg
 

Lange Zeit habe ich keine Backups (also Sicherungskopien der Dateien auf meiner Festplatte) angefertigt, weil es mir zu lästig und zu aufwändig war. Bis ich eines Tages den Preis für meine Faulheit zahlen musste, weil sich mein damaliger Computer dazu entschloss, kaputt zu gehen. Auch eine professionelle Reparatur war nicht mehr möglich.

Meine gesamte Arbeit der letzten Jahre, sowie E-Mails, Fotos, Musik und wichtige Dokumente waren unwiederbringlich verloren.

Nun, diese Lektion habe ich jedenfalls gelernt. Folgende Backup-Lösungen habe ich gefunden, die sehr einfach funktionieren und nur geringen, einmaligen Aufwand erfordern:

1. Ich verwende SpiderOak (wie Dropbox, nur verschlüsselt — Anmeldung über meinen Link bringt dir 1 GB Extra-Speicherplatz) und benutze den SpiderOak-Ordner für meine Dateien, anstelle des ursprünglichen Benutzer-Ordners. SpiderOak lädt diese Dateien automatisch auf den SpiderOak-Server hoch und synchronisiert diese, was bedeutet, dass ich die Dateien nicht nur lokal zugänglich habe, sondern auch jederzeit über das Internet darauf zugreifen kann.

Besonders schön: Ich kann den selben SpiderOak-Zugang auf mehreren Computern verwenden und SpiderOak synchronisiert die Dateien völlig automatisch zwischen den Computern.

Kosten: Bis 2 GB Speicherplatz gratis, 10 US$ im Monat pro weiterer 100 GB.

Bonus: Wenn Sie sich über meinen Link bei SpiderOak anmelden, bekommen sowohl Sie als auch ich 1 GB Speicher gratis dazu.

2. Um für Redundanz zu sorgen, lasse die Dateien aus dem SpiderOak-Ordner regelmäßig auf weitere Server hochladen1.

3. Um nicht gänzlich von einer schnellen Internetverbindung abhängig zu sein, wenn ich meine Daten wiederherstellen muss, habe ich mir zusätzlich eine externe Festplatte besorgt, die ich ein Mal wöchentlich an den Computer anschließe. Das Programm SuperDuper (leider nur für Mac) startet dann automatisch und fertigt ein exaktes Abbild des Festplatteninhalts an.

Sollte mein Computer bzw. meine Festplatte eines Tages wieder kaputt gehen, kann ich die externe Festplatte einfach an einen anderen Mac anschließen und direkt von dort aus weiterarbeiten.

Seit Mac OS X 10.5 (Leopard) ist mit “Time Machine” übrigens eine ähnliche Software wie SuperDuper direkt in das Apple-Betriebssystem integriert, allerdings müsste man, um in den vollen Genuss der Software zu kommen, die externe Festplatte die meiste Zeit über angeschlossen lassen.

Es gibt darüber hinaus noch weitere Anbieter für Online-Backups, die ich jedoch nicht getestet habe:

1 Dieser Punkt wurde am 25.11.2013 überarbeitet, weil es eine Änderung gab. Ich habe früher JungleDisk genutzt, jetzt aber mehrere andere Lösungen parallel. Welche das sind, ergänze ich demnächst.

 

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