Persönlichkeitsentwicklung

 

12.10.2012

Perfektionismus: Meiden Sie "Ja, aber..."-Sätze

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Wer zum Perfektionismus neigt, benutzt das Wort “aber” mit Vorliebe, um Positives in Frage zu stellen. Hier drei Beispiele für innere Dialoge, die für dieses Phänomen typisch sind:

In allen diesen Beispielen setzt die zweite, negative Satzhälfte die erste, positive Hälfte quasi außer Kraft.

Eine einfache Methode, diese Angewohnheit zu überwinden, besteht darin, die Reihenfolge der Gedanken oder Aussagen umzudrehen und den negativen Teil zuerst zu nennen. Auf diese Weise kann der positive Teil den negativen Teil abschwächen:

Noch besser wäre es natürlich, den negativen Satzteil ganz wegzulassen:

Vielen hartgesottenen Perfektionisten fällt dieser Schritt allerdings schwer. Manche haben auch das Gefühl, mit sich selbst nicht ganz ehrlich zu sein.

Bleiben Sie trotzdem am Ball, bis es sich irgendwann richtig anfühlt.


Die aus Reneau Z. Peurifoys Buch Angst, Panik und Phobien zitierten Ausschnitte wurden 2012 in der Deutschen Angst-Zeitschrift, Heft Nr. 59, veröffentlicht. Sein Buch ist im Verlag Hans Huber erschienen, kostet 29,95 Euro bei 376 Seiten und hat die ISBN 978-3456844046.

 

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